Brigitte EuroKA Beauty 2001
Sympathie - der Schlüssel zum Erfolg

Für ganz Europa gilt: Ohne Sympathie haben Marken nur geringe Chancen, verwendet zu werden. Vor zehn Jahren galt dies nur eingeschränkt, denn das „Experiment EuroKA“ zeigte ein auffallendes Sympathiedefizit der untersuchten Kosmetikmarken in den südlichen Ländern. Heute ist auch dort der dissonante Dreiklang, bei dem eine Marke mehr Verwender als Sympathisanten besitzt, die Ausnahme.

Das Modell der EuroKA bezieht in das markenspezifische Informationsangebot neben dem Markendreiklang die Dimensionen „habe eine klare Vorstellung von der Marke“ und „ist eine exklusive Marke“ mit ein – rationales Markenverständnis einerseits, gehobenes Flair andererseits.



Beide dieser Markenassoziationen schließen sich weder aus noch sind sie Alternativen zur Markensympathie als zentraler Voraussetzung für Markenverwendung.

Die untersuchten Markenassoziationen „klare Vorstellung“ und „Exklusivität“ allein reichen für den Erfolg einer Marke nur selten aus. So verwenden Europas Frauen im Durchschnitt nicht einmal zehn Prozent der Marken, die sie als exklusiv einstufen und zu denen sie kein Sympathieverhältnis aufgebaut haben, und nur knapp 20 Prozent der Marken, von denen sie eine klare Vorstellung besitzen, die sie aber nicht als sympathisch einstufen.


Bedeutung von Sympathie bei der Markenverwendung

bei Bekanntheit
bei Sympathie
bei Verwendung
bei klarer Vorstellung
Angaben in Prozent

Beide dieser Markenassoziationen schließen sich weder aus noch sind sie Alternativen zur Markensympathie als zentraler Voraussetzung für Markenverwendung.

Demgegenüber steht, dass von Marken, die Frauen in Europa sympathisch sind, 45 Prozent auch verwendet werden.

Beauty-Marken, denen es gelingt, im Bewusstsein der Frauen ein klares Bild aufzubauen und dieses mit sympathischer Anmutung zu koppeln, haben in allen Ländern Europas besonders gute Chancen, verwendet zu werden. Eine klare Vorstellung allein reicht jedoch selten aus, in das Set der verwendeten Marken einbezogen zu werden.

Verwendung von Marken mit klarer Vorstellung

Deutschland


- ohne Sympathie
- mit Sympathie
Durchschnitt über alle Produktbereiche. Angaben in Prozent

Frankreich

- ohne Sympathie
- mit Sympathie
Durchschnitt über alle Produktbereiche. Angaben in Prozent

Großbritannien

- ohne Sympathie
- mit Sympathie
Durchschnitt über alle Produktbereiche. Angaben in Prozent

Italien

- ohne Sympathie
- mit Sympathie
Durchschnitt über alle Produktbereiche. Angaben in Prozent

Spanien

- ohne Sympathie
- mit Sympathie
Durchschnitt über alle Produktbereiche. Angaben in Prozent

Lesebeispiel: In Deutschland werden Marken, von denen Frauen eine klare Vorstellung haben, für die sie aber keine Sympathie empfinden, zu 22% verwendet. Marken mit klarer Vorstellung und gleichzeitiger Sympathie werden zu 65% verwendet.

Lediglich in Spanien, wo bisher nur vergleichsweise wenige Marken eine klare Vorstellung ihrer Markenpersönlichkeit aufgebaut haben, hat ein klares Markenbild noch Einfluss auf die Verwendungschancen. Aber auch hier erhöht sich diese Chance deutlich, wenn das Bild einer Marke mit Sympathie aufgeladen wird.

Die Exklusivität einer Marke allein ist selten Verwendungsmotiv. Wenn allerdings deren exklusives Flair auch als sympathisch empfunden wird, erhöhen sich ihre Verwendungschancen deutlich. Ein exklusives Image scheint in Frankreich und Italien weniger wichtig für den Erfolg einer Beauty-Marke zu sein als in den anderen Ländern Europas.

Verwendung von Marken mit exklusiver Anmutung

Deutschland

- ohne Sympathie
- mit Sympathie
Durchschnitt über alle Produktbereiche. Angaben in Prozent

Frankreich

- ohne Sympathie
- mit Sympathie
Durchschnitt über alle Produktbereiche. Angaben in Prozent

Großbritannien

- ohne Sympathie
- mit Sympathie
Durchschnitt über alle Produktbereiche. Angaben in Prozent

Italien

- ohne Sympathie
- mit Sympathie
Durchschnitt über alle Produktbereiche. Angaben in Prozent

Spanien

- ohne Sympathie
- mit Sympathie
Durchschnitt über alle Produktbereiche. Angaben in Prozent





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