Brigitte KommunikationsAnalyse 2006
Konsumklima und Markenbeziehungen

Gegenüber der KA 2004 hat sich die Zufriedenheit der Frauen mit ihrer persönlichen Lebenssituation leicht verbessert: Insbesondere steigt der Anteil derer an, die mit dem Leben, das sie derzeit führen, sehr zufrieden sind.

Einschätzung der persönlichen Lebenssituation

Auch die Vermutungen, wie sich ihr Leben in den nächsten zwölf Monaten entwickeln wird, sind etwas optimistischer geworden:

Einschätzung der persönlichen Lebenssituation in einem Jahr

Allerdings zieht sich dieser vorsichtige Optimismus nicht durch alle sozialen Schichten; mehr als jede vierte Frau mit niedrigem gesellschaftlich-wirtschaftlichem Status schaut derzeit mit Sorge in die Zukunft.

Einschätzung der persönlichen Lebenssituation in einem Jahr

Die verhalten optimistische Zukunftssicht wirkt sich jedoch nicht auf zentrale Dispositionen zum Konsum aus. Nach wie vor sind die meisten Frauen mehr oder weniger davon überzeugt, ohne Discountgeschäfte mit ihrem Geld nicht auskommen zu können. Auch ist das grundsätzliche Vertrauen zu Markenartikeln in den letzten zwei Jahren nicht wieder angestiegen, und günstige Produkte ohne bekannten Namen haben die Verbraucherinnen nicht enttäuscht.

* GWS 1,2 (hoch): 5,90 Mio.
GWS 3–5 (mittel): 13,46 Mio.
GWS 6,7 (niedrig): 5,85 Mio.

Einstellungen

Lediglich in gehobenen gesellschaftlichen Schichten deutet sich derzeit ein gestiegenes Bewusstsein für die Vorteile von Markenartikeln an.

Einstellungsveränderungen 2004–2006*






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